Wirtschaftsjunioren Dessau - Wirtschaftsjunioren analysieren Wahlprogramme der OB-Kandidaten

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Pressemitteilung 9/2014

Mit dem Rededuell in der Bauhausaula haben die Wirtschaftsjunioren

den Auftakt von einer Vielzahl von Veranstaltungen gemacht, in denen die OB-Kandidaten ihre Wahlprogramme vorstellen.

„Wir sind ein unparteiischer Verein und wir haben keine Parteibrille auf. Jedoch wollten wir mit dem Kandidatentalk ein wenig Schwung in den politischen Wahlkampf bringen und vielen Bürgern dieser Stadt die Möglichkeiten geben, die OB-Kandidaten zu bewerten. Und das Interesse an diesem Rededuell war überwältigend, davon war ich positiv überrascht“ erklärt Lars Rümmler, Kreissprecher der Wirtschaftsjunioren Dessau e. V.

Aber was steht wirklich in den einzelnen Wahlprogrammen der OB-Anwärter?

Die Wirtschaftsjunioren haben die Programme und Zielstellungen der einzelnen Kandidaten aus Sicht der Wirtschaft analysiert und ausgewertet. „Wir können uns mit einer Vielzahl von Vorschlägen identifizieren, jedoch muss man auch sagen, viele Punkte sind Wunschdenken und lassen sich kaum realistisch umsetzen“, weiß Nicky Meißner, stellvertretender Kreissprecher der Wirtschaftsjunioren Dessau e. V.

Der zukünftige Oberbürgermeister muss Visionen haben und folgende Punkte gemeinsam mit dem Stadtrat zielgerichtet umsetzen:

  • Gründung einer separaten Vermarktungsgesellschaft,
  • Wirtschaftsförderung ist Chefsache und gehört in die Hand des Oberbürgermeisters,
  • zielgerichtete Umsetzung aller Punkte des Masterplans Bauhausstadt,
  • Umbau der städtischen Verwaltung zum serviceorientierten Dienstleister,
  • Senkung des Hebesatzes der Gewerbesteuer zur Ansiedlung neuer Investoren,
  • regelmäßige zielorientierte Gesprächsrunden zwischen Oberbürgermeister und allen Fraktionsvorsitzenden zum Wohle unserer Stadt,
  • bessere Vermarktung der Leuchttürme in Dessau: Bauhaus Dessau, Dessau-Wörlitzer Gartenreich, Erhalt in vollem Umfang des Anhaltischen Theaters,
  • Verkehrsberuhigung der Kavalierstraße und Schaffung einer zweiten Muldbrücke,
  • weitere Schuldenreduzierung zum Wohle der nächsten Generationen,
  • die Innenstadt braucht dringend einen Vertreter, ähnlich dem Ortschaftsrat und
  • Schaffung eines Modelprojektes „Flexible Öffnungszeiten in Kindertagesstätten“.

Diese Aspekte werden von allen OB-Kandidaten punktuell auch aufgegriffen. Mit der Umsetzung unterstützt der zukünftige Oberbürgermeister nicht nur die Unternehmen in der Doppelstadt, sondern vor allem die Bürgerinnen und Bürger dieser Stadt. „Denn das sind Ansätze, wie sich die Lebensqualität in der Stadt erhöht“, da sind sich Rümmler und Meißner einig.

„Wir malen hier nicht alles rosarot und wissen, dass die Umsetzung auch Zeit braucht. Natürlich sehen wir eine gewisse Unzufriedenheit der Bürger und Unternehmer, die nur durch deutliche Handlungen und Zusammenarbeit von Verwaltung und Stadtrat verändert werden kann. „Der Stadtrat hat in den letzten Jahren kein Bild abgegeben, das uns zufrieden stellen kann. Um es deutlich zu sagen, wir sind genervt von den Vorwürfen des Stadtrates in Richtung Verwaltung. Aus unserer Sicht trifft nicht nur die Verwaltung die Schuld an der Handlungsunfähigkeit, sondern auch maßgeblich der Rat“, so Rümmler und Meißner weiter.

Dass die Bürgerinnen und Bürger der Stadt vom ständigen Meckern die Nase voll haben, zeigt das Projekt Serviceprofi 2014 der Wirtschaftsjunioren. „Mit dem Serviceprofi 2014 ist uns ein Projekt gelungen, das gerade voll durchstartet. Wir sind von der Bürgerbeteiligung sowie von der Unternehmerschaft begeistert. So viel Beteiligung hätten wir niemals erwartet. Wir sehen gerade daran, dass wir nicht eine Stadt von Nörglern und Meckerern sind, sondern auch Positives bewegen können, soweit wir denn auch wollen und alle an einem Strang ziehen.“ stellt Meißner heraus.


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