Wirtschaftsjunioren Dessau - Neu gewählter Vorstand der Wirtschaftsjunioren kritisiert Entscheidung scharf

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Pressemitteilung: 1/2015

Neu gewählter Vorstand der Wirtschaftsjunioren kritisiert Entscheidung scharf

In der Mitgliederversammlung der Wirtschaftsjunioren wurde ein neuer Vorstand gewählt. Als Kreissprecher und Vorsitzender des Vorstandes wurde Nicky Meißner einstimmig gewählt.

Und löst damit Lars Rümmler nach zweijähriger Amtszeit ab. In seiner Antrittsrede verwies Meißner auf ein erfolgreiches Jahr 2014. Die Wirtschaftsjunioren haben sich eingemischt, haben kritisiert aber auch gelobt und haben mit dem Serviceprofi und der Lehrstellenoffensive positive Akzente setzen können. „Genau diesen Weg wollen wir auch in 2015 weitergehen“, so Nicky Meißner.

„Wir sind hoffnungsfroh in das Jahr 2015 gestartet, wichtige Entscheidungen, wie die Standortfrage des neuen Bauhausmuseums oder die Gründung einer Marketinggesellschaft wurden getroffen. Wir sehen und erkennen an, dass der Stadtrat und die Führung der Stadtverwaltung Positives bewegen will. Wir freuen uns über eine, lang geforderte gute und konstruktive Zusammenarbeit innerhalb des Stadtrates. Wir haben den Eindruck, dass man in Dessau-Roßlau endlich etwas bewegen will“, so Meißner weiter.

Nun wurde diese Hoffnung bereits in der ersten Jahreswoche getrübt. Wie der Öffentlichkeit zu Beginn des Jahres bekannt gegeben wurde, läuft die Förderung der Ego-Pilotin nach 10 Jahren aus. Sie stand Gründungswilligen, die den Schritt in die Selbständigkeit anstrebten, mit Rat und Tat zur Seite. „Für uns ist diese Entscheidung, die Förderung für Ego-Piloten einzustellen, nicht nachvollziehbar. Wir Wirtschaftsjunioren haben mit Katrin Hochberger seit Jahren gute Erfahrungen gemacht. Gemeinsam wurden erfolgreiche Projekte wie der Rütteltest, um Existenzgründer weitere Tipps von Praktikern zu geben, realisiert.

Durch die Unterstützung von Katrin Hochberger sind Unternehmen im Stadtgebiet entstanden, Arbeitsplätze wurden geschaffen und Steuern wurden bezahlt.

Diese Betreuung benötigen junge Unternehmer und Existenzgründer. Viele Politiker im Land und in der Stadt wünschen sich mehr Existenzgründer. Auch dadurch kann es gelingen junge Menschen nach ihrer Ausbildung oder nach ihrem Studium in Dessau-Roßlau zu halten. Ein gutes Beispiel dafür ist die Kreativwirtschaft, diese entwickelt sich in Dessau-Roßlau langsam, aber stetig.

Bereits im Frühjahr des vergangenen Jahres wurden die Wirtschaftsjunioren über das Auslaufen des Förderprogramms informiert. „Bereits damals haben wir beim Amt für Wirtschaftsförderung auf eine fehlende Anschlussmöglichkeit hingewiesen. Es war sehr wohl ausreichend Zeit, um nach Wegen und Lösungen zu suchen.
Im Rahmen der Wirtschaftsoffensive hätte man sich auch diesem Thema widmen müssen. Auch bei Wegfall der Förderung gibt es Mittel und Wege wichtige Stellen im Amt für Wirtschaftsförderung zu erhalten. Wir sehen hier eine klare Fehlentscheidung, die korrigiert werden muss. Wir fordern gerade für junge Unternehmer und Existenzgründer einen zentralen Anlaufpunkt im Amt für Wirtschaftsförderung“ erklärt Meißner.


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