Wirtschaftsjunioren Dessau - Stellungnahme der Stadt Dessau-Roßlau

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Presseinformation der Stadt Dessau-Roßlau: 08.01.2015

Stellungnahme der Stadt Dessau-Roßlau zum Artikel in der MZ (Anhalt-Kurier) vom 6. Januar 2015 über das Ende der Tätigkeit der ego.-Pilotin

Oberbürgermeister Peter Kuras äußert viel Verständnis für die Kritik der Wirtschaftsjunioren am vorläufigen Auslaufen der Stelle der ego-Pilotin Katrin Hochberger: „Es ist mir sehr wichtig, dass die Betreuung von Existenzgründern weiter fortgeführt wird.“

Es handelt sich hier um einen Fall, der so leider schon oft vorkam. Das Land fördert zunächst sehr begrüßenswerte Dinge, lässt dann aber die Förderung einfach auslaufen und überlässt es den Kommunen, die Projekte auf eigene Kosten weiterzuführen. Aber dazu fehlt oftmals das Geld. Nicht zuletzt durch die weiteren Kürzungen des Landes beim kommunalen Finanzausgleich werden die Spielräume immer kleiner. Es gibt zwar manchmal Fortführungsprogramme, die aber zeitlich nicht direkt anschließen oder deren Umsetzung oft nicht endgültig geklärt ist.

„Wir haben schon einen Teil der Schulsozialarbeit auf eigene Kosten fortgeführt, weil wir sie für unerlässlich halten und hoffen, dass es Geld aus einer wie auch immer gearteten Fortsetzung des Programmes gibt. Die Probleme sind ja nicht verschwunden; da wünschen sich die Kommunen eine Abkehr von der zunehmenden Kurzatmigkeit der Förderung hin zu einer Verstetigung derjenigen Programme, die unbestritten sinnvoll und notwendig sind“, betont Peter Kuras weiterhin.

So verhält es sich auch bei der ego.-Initiative. Es ist nicht ohne weiteres möglich, den vom Stadtrat bestätigten Stellenplan zu überziehen. „Wir bemühen uns intensiv um eine Anschlusslösung, möglichst auch mit Frau Hochberger, um das über längere Zeit erworbene Know-how weiter nutzen zu können. Unter Umständen gibt es auch eine Lösung außerhalb der Kernverwaltung“, erläutert OB Kuras hierzu. Bis zu einer endgültigen Klärung können sich Gründungswillige sowohl an das Amt für Wirtschaftsförderung im Rathaus als auch an die Industrie- und Handelskammer, an die Handwerkskammer oder den Verband der freien Berufe wenden.

Presseinformation vom Pressesprecher der Stadt Dessau-Roßlau: Carsten Sauer


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